
Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen da draußen! Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und einen guten Übergang.
Mich hat leider pünktlich eine Erkältung erwischt und der Jahreswechsel wurde etwas ruhiger, als geplant. Und das Zeug ist hartnäckig, sage ich euch.
Ich hätte vor Weihnachten nicht gedacht, dass dieser Winter so viele unterschiedliche Momente zu bieten haben wird. Von Regen, Nebel, trüben Tagen über klare, sonnige Wochen bis hin zu viel Schnee und harschem Frost war in der letzten Zeit alles dabei.
Die Bilder, welche die Natur dabei zauberte, waren sehr beeindruckend. Vieles davon ist auch explizit schwierig einzufangen.
Also ist es genau die richtige Zeit, das Skizzenbuch zu füllen. Und zwar nicht mit den instagram-tauglichen, perfekten Bildern, sondern den Versuchen und reinen Impressionen. Ich versuche, Farben zu finden und Formen zu definieren, die sich nicht fassen lassen, in diesen Nebel-Momenten und flüchtigen Augenblicken kurz vor Sonnenuntergang.
So entstehen auch Sachen, die halt nur für mich sind. Die muss ich niemandem zeigen, wenn ich nicht will. In meinen Skizzenbüchern lerne ich und so sind dort auch massig wilde Skizzen und unvollendete Bilder enthalten. Hier darf ich Fehler machen und daraus lernen. So wie in der Skizze oben. Der Moment war kurz und intensiv als die Sonne durch den Nebel brach. Das Land war tief gefroren und Schnee knirschte unter meinen Stiefeln.
Die Formen der Bäume definierten sich durch den anhaftenden Frost und die Schattenfarben, mehr nicht. Die Stimmung in ihrer Gänze festzuhalten ist gar nicht einfach. Aber lieber versucht man es irgendwie, als es gar nicht zu tun!
Also traut euch! Probiert aus! Behandelt ein Skizzenbuch wie ein Tagebuch und macht euch Notizen zu den Momenten. Das ist nur für euch! Und lasst Insta und andere Medien einfach links liegen dabei. Lasst euch nicht einschüchtern!
Klingt doch nach einem guten Vorhaben für 2026, oder?

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